14. OC-Ostseecup mit WKC Beteiligung

Ein neues Kapitel für den 14. OC-Ostseecup: Nachdem das Event über Jahre erfolgreich vom SV Breitling organisiert wurde, lag die Verantwortung am 19. Juli 2026 nun in neuen Händen. Die Kanufreunde Rostocker Greif e. V. haben die Ausrichtung übernommen und führten die Tradition dieses sportlichen Highlights fort. Mit viel Herzblut und Erfahrung sorgte das neue Orga-Team dafür, dass der OCO auch 2026 ein unvergessliches Erlebnis für die Paddel-Community wurde.

Gepaddelt wurde eine Strecke von 20 km von Kühlungsborn nach Warnemünde per Surfskis oder Outrigger Canoe.

Es gab insgesamt an die 90 Teilnehmer, teilweise auch aus dem europäischen Ausland. Da der Wind mit 4-6 Bft recht ordentlich blies, war es eine anspruchsvolle Veranstaltung mit entsprechender Welle.

Vom WKC nahmen Sebastian und Michael v E. teil.

Nachdem ich [Michael] die letzten Jahre nicht teilnehmen konnte, war ich froh, endlich mal wieder einen Downwind fahren zu können. Die Bedingungen waren diesmal sehr gut, aber auch anspruchsvoll.

Es wehte schon am Vortag ein kräftiger W-NW-Wind , so das wir am Nachmittag noch einen kurzen 13 km Downwind von Kühlungsborn nach Börgerende fahren konnten. Das vermittelte schon mal einen kleinen Vorgeschmack für die Bedingungen am Renntag.

Die Wellen waren schon recht anspruchsvoll und mir kam mein Nelo 550 Ski dann plötzlich recht kippelig vor, obwohl der mit 47 cm Breite nicht unbedingt zu den schmalen Surfskis gehört.

Am nächsten Morgen beim Rennstart in Kühlungsborn wehte es immer noch mit 4-6 Bft aus nordwestlicher Richtung. Erstmal ging es ca. 1 km gegen den Wind zu einer Wendeboje um genug Abstand zur Küste zu bekommen.

Dann begann der eigentliche Downwind mit dem Ziel Warnemünde. Die grösseren Wellen kamen sozusagen über die linke Schulter und man mußte der Versuchung wiederstehen diese zu surfen, da sie einem zu sehr in Richtung Küste brachten. Ich versuchte daher die kleineren Wellen zu surfen, die in die richtige Richtung liefen, was mir in dem Wellenchaos mehr recht als schlecht gelang.

Der richtige Flow wollte sich nicht so recht einstellen, was vielleicht auch daran lag, das ich nicht so ganz entspannt im Boot saß. Nach ca. 15 km machte die Küstenlinie einen Knick und die Wellen kamen jetzt mehr von hinten, was die Sache einfacher machte. Ich mobilisierte nochmal meine Kräfte und konnte auf den letzten Kilometern nochmal richtig gut surfen.

Am Ende war ich mit einer Zeit von knapp unter 1 St. 46 min. für 20 km eher langsam unterwegs, aber die Zeit ist für mich auch eher nebensächlich. Es hat auf jeden Fall grossen Spaß gemacht! Nächstes mal nehme ich vielleicht ein etwas stabileres Boot.

Sieger bei den Männern wurde der Lokalmatador und Ex-Surfski-Weltmeister Gordan Harbrecht in einer Zeit von 1:09:26 !! dicht gefolgt von dem dem akuellen Vizeweltmeister Pierre Vilella.
Siegerin bei den Frauen wurde Louisa Waltermann mit einer Zeit von 1:27:53

* Fotos von Hannah May

WKC Haveltour Ende Juli

Liebe Wanderpaddlerinnen und Wanderpaddler,

es ist höchste Zeit, aber vielleicht geht für einige von Euch ja doch was. Die angekündigte Haveltour in der Grobplanung ist fertig.

Termin: 27. Juli bis 2./3. August 2026.

Details siehe Kalendereintrag



Dann wird für die zweite Hälfte August noch eine drei- bis fünftägige Tour vorbereitet.

Wer hätte Interesse und Wünsche?

Auch die abgesagte Lychentour kann ans Ende der Sommerferien bzw. auf Anfang September. Dann sind die Touristen wieder heimgefahren.

Infos bitte an Ilka

12. WKC Sommerfest am 29. August

Liebe WKC’lerInnen,

noch knapp sieben Wochen bis zu unserem 12. Sommerfest. Das ist zwar noch lange hin, also erst nach den Sommerferien, aber wir beginnen wie in jedem Jahr schon jetzt mit der Planung.

Dazu brauchen wir die fleißigen HelferInnen, die den Aufbau koordinieren, also Tische, Bänke und ggf. die Pavillons aufbauen, die Getränke, die ich besorgen werde, heruntertragen. Ebenso den Kühlschrank und die Kochplatten. Wir gehen davon aus, dass das wieder völlig stressfrei abläuft und wir pünktlich fertig sind.

Unser fast schon legendäres WKC-Buffet aus Mitgebrachtem soll wieder an einer langen Tafel aufgetischt werden. Wir freuen uns schon jetzt auf eure tatkräftige Unterstützung.

Eure Zusagen zu Salaten, Suppen, Buletten, Quiches, Käseplatten, Kräuterbutter, Baguettes, Brötchen, Kuchen oder was auch immer könnt ihr bitte an Jörg senden, die entsprechende Weiterleitung zur Koordination erfolgt dann intern.

Getränke und Würstchen spendiert wieder unser Kassenwart Richard – wie immer aus der WKC-Kasse 😊

Und wir möchten, wie schon in den letzten Jahren auf Einwegartikel oder WKC-Geschirr verzichten. Deshalb wäre es sehr schön, wenn alle auch „Eigenes Geschirr + Besteck + Gläser“ mitbringen. Das reduziert zudem die Abwaschmenge, die regelmäßig an einigen Freiwilligen hängenbleibt.

Zur Organisation – Wir starten am 29. August ab 16 Uhr vor unseren Bootshallen. Die HelferInnen für den Aufbau und die Vorbereitung sollten ca. eine Stunde vorher kommen, das ist sicher ausreichend.

Abbau und Aufräumen wird dann wieder am Sonntagvormittag erfolgen.

Also, doppelt hält besser: Eine kurze Mail zur Zu- bzw. Absage, Auf- und Abbauhilfe und Art der Buffetbeteiligung bitte an Jörg.

Wir haben schönstes Wetter bestellt und möchten wieder lange vor unseren Hallen zusammensitzen und gut essen, trinken und nette Gespräche führen.

Diese Gelegenheit, uns alle wieder einmal zu sehen, ist Teil und Ziel unseres Veranstaltungskalenders.

Vielleicht sind auch wieder einige Mitglieder dabei, die in den letzten Jahren nicht kommen konnten, das würde uns besonders freuen.

Bis dahin, liebe Grüße von Corinna & Jörg

P.S. Hier ist auch der Kalendereintrag

Sammlung von Mehrtagestouren

Hallo zusammen,

Ich habe mal begonnen, Mehrtagestouren zusammen zu sammeln, die ich gemacht habe und gut in Erinnerung behalten habe.

Ich komme gerade von drei Tagen Peene nachhause – toller Fluss, tolle Natur, sehr zu empfehlen🌻

Ansonsten kennen sicher viele die 10-Seen Runde, sind schonmal im Spreewald gepaddelt, die Spree selber unterhalb/nördlich des Spreewalds ist auch super und ein echter Geheimtipp ist für mich noch die Oder. Letzteres ist allerdings logistisch kompliziert. Aber das werde ich auch noch hier zusammenschreiben.

Idee wäre, weitere schöne Touren zu sammeln und mit Zusatzdaten zu beschreiben, die WKC-Mitglieder schon gemacht haben.

Vielleicht könnte man dann auch anhand dieser Liste zukünftig die eine oder andere WKC-Wanderfahrt gestalten.

Was habt ihr noch im Repertoire?

Beste Grüße
Tiemo

Abenteuer Stralsunder Kanuwoche – Ein persönlicher Erfahrungsbericht

Es hat mich geschafft – ich war zwar eigentlich nur kurz dabei, aber intensiv und anstrengend war es allemal! Am Sonntagmittag, 28. Juni 2026 stand die Ankunft zur 19. Stralsunder Kanuwoche auf dem Programm. Diese traditionsreiche Veranstaltung wurde ins Leben gerufen, um Seekajak-Interessierten die wunderbare Möglichkeit zu bieten, die Stralsunder Gewässer in einer organisierten Gemeinschaft zu befahren.

Flankiert wird die Kanuwoche vom legendären Hiddenser Kanumarathon, der mit stolzen 70 Kilometern zu den härteren Offshore-Wettbewerben zählt. In diesem Jahr stellten sich 118 Teilnehmer der Herausforderung, wovon beachtliche 115 Paddlerinnen und Paddler am 27. Juni erfolgreich das Ziel erreichten. Die reinen Fahrzeiten lagen dabei zwischen sportlichen 6,5 und ausdauernden 12 Stunden – eine absolut reife Leistung!

Auftakt bei tropischen Temperaturen

Das Basislager der Kanuwoche schlagen die Teilnehmer auf dem wunderschönen Vereinsgelände des Stralsunder Kanuclubs auf, das direkt in der City und unmittelbar am Wasser liegt – Camping-Idylle pur. Nach dem Eintreffen startete das Programm um 15:00 Uhr mit einem herzlichen Get-together, gefolgt von einem wichtigen Sicherheitsbriefing. Im Anschluss ging es direkt für eine erste kleine Kennenlerntour aufs Wasser, die uns an der Stralsunder Promenade entlangführte.

Die bunt gemischte Truppe aus allen Himmelsrichtungen – unter anderem besetzt mit Paddlern aus Bayern, Lübeck, Köln, Darmstadt, Berlin und Mainz – fand bei ersten Gesprächen und kühlen Getränken schnell zueinander. Die anschließende Nacht im Zelt wurde nach einem hochsommerlichen Sonntag mit Temperaturen von bis zu 38 Grad Celsius allerdings zu einer echten Hitzeprobe.

Harte Bedingungen auf dem Bodden

Für die restliche Woche stand der Plan, an fünf Tagen jeweils Exkursionen von ca. 25 bis 30 Kilometern anzubieten. Der Stralsunder Kanuclub übernahm dabei nicht nur die gesamte Logistik, sondern führte die Gruppe auch sicher auf dem Wasser. Der Montag präsentierte sich dann jedoch von seiner ungemütlichen Seite: Bei kühlem, wechselhaftem Wetter und starkem Dauerregen starteten wir in Zingst in Richtung Südwesten auf den Bodden. Der anfängliche Wind ließ zwar später nach, aber der unaufhörliche Nieselregen blieb unser treuer Begleiter.

Insgesamt war eine stattliche Flotte von über 30 Booten unterwegs. Das Durchschnittsalter der Teilnehmenden schätzte ich auf knapp unter 60 Jahre – eine durchweg erfahrene Truppe, die mit absolutem High-End-Material und reinrassigen Seekajaks ausgestattet war. Mit meinem Lettmann Baikal fühlte ich mich da ehrlicherweise etwas „underdressed“ und hatte alle Hände voll zu tun, das Tempo selbst am Ende des Feldes mitzuhalten. Aufgrund des anhaltend schlechten Wetters legten wir nach rund 20 Kilometern nur eine einzige, kurze Pause ein.

Vom landschaftlich eigentlich wunderschönen Bodden bekamen wir wegen der grauen Regenwand leider nicht viel zu sehen. Ein Highlight gab es aber dennoch: Wir konnten einige majestätische Seeadler beobachten, die in dieser Region erfreulicherweise wieder häufiger heimisch sind.

Mein persönliches Fazit

Um es kurz zu machen: Ich habe die 33 Kilometer der Tagesetappe zwar geschafft, war am Ende jedoch so erschöpft, dass ich am Folgetag die Heimreise angetreten habe. Die Wetteraussichten blieben suboptimal und mein gemütliches Weitwanderkajak war für diese sportlichen Seekajak-Anforderungen einfach nicht das richtige Boot. Zudem musste ich mir eingestehen, dass ich eher der Typ für das kontinuierliche Wanderpaddeln von Ort zu Ort bin, bei dem man abends nicht logistisch aufwendig wieder zum Ausgangszeltplatz zurücktransportiert werden muss – wenn auch die kulinarischem Möglichkeiten in Stralsund nicht zu verachten sind 😊

Auch wenn mein Bericht hiermit vorzeitig endet, wollte ich diese Eindrücke mit euch teilen. Ich blicke nun voller Vorfreude auf meine nächste Tour im September in Bohuslän (Schweden) – die wird dann hoffentlich wieder etwas entspannter!

Besten Paddlergruß
Tiemo


Und falls ihr was von Euren Touren des Jahres 2026 für andere Vereinmitglieder zu berichten habt, schickt doch gerne einen kleinen Bericht und wir stellen das gerne online in unseren Mitgliederbereich.

Wasserrohrbruch – Kein Wasser bis 29.6.

Gesendet: Dienstag, 16. Juni 2026 20:11

Leider haben wir einen Wasserrohrbruch im Holzhaus.
Antje hat ihn entdeckt und dankenswerter Weise mit ihren Leuten ein vollgelaufenes Boot geleert und den Absperrhahn gesucht und erfolgreich abgedreht.
Ein dreifach Hoch auf Lilienthal!
Leider ist unser Installateur , Herr Fedor, in Frankreich. Er hat mir zugesichert, dass er unmittelbar nach seiner Rückkehr , das heißt am Mo, 29.6. die Reparaturarbeiten machen wird.
 So haben wir bis dahin keine Toiletten und keine Duschen im Holzhaus, bitte arrangiert euch .Es ist halt ein Notfall.
Im Steinhaus funktionieren ja die sanitären Anlagen.
Viele Grüße
Edelgard

Übersicht der WKC Paddelziele

Auf der WKC Website unterhalb “Über uns” findet sich seit neuestem eine Visualisierung der schon vom elektronischen Fahrtenbuch im Bootshaus bekannten Liste an möglichen Paddelzielen.

Die Übersicht soll helfen, die Möglichkeiten, die der WKC an Touroptionen gibt, zu verdeutlichen.

Hinzugekommen sind z.B. auch zwei eher kulinarisch orientierte Ziele.

Vom Bootshaus kann man in 11 km das Restaurantschiff “Alte Liebe” an der Havelchaussee erreichen. Meist am nachmittag geöffnet bietet es sich für eine Pause super an, um dann die Strecke vielleicht am anderen Havelufer zurück zu paddeln.

Etwas entfernter für die Sportler gibt es auf der Insel Eiswerder im Spandauer See die Möglichkeit ein isotonisches Getränk im neuen Biergarten am Wasser zu sich zu nehmen, bevor man die ca 18 km zurück paddelt. Bei diesem Ziel lässt sich Hin- und Rückweg noch etwas stärker unterschieden, da eine der beiden Strecken durch Klein Venedig am Südhafen gepaddelt werden kann. Erwähnenswert ist auch, dass man an der Schleuse Spandau relativ einfach mit einer Bootslore übersetzen kann und keine Sorge haben muss sich mit einem großen Binnenschiffer zusammen schleusen zu lassen.

Bei beiden Zielen kann man tendenziell einfach anlegen (Eiswerder) bzw. anlanden (Alte Liebe).

Viel Spaß beim Schmökern und testen des einen oder anderen Ziels